Cross-posting

How to cross-post from LinkedIn to Facebook

Von LinkedIn zu Facebook sieht auf dem Papier nach dem einfachsten Crosspost aus: Das Textbudget bläht sich von 3.000 Zeichen auf 63.206 auf, also kann unmöglich etwas abgeschnitten werden, und beide Feeds nehmen problemlos dieselben Bilder und Videos. Der Haken ist, dass die Beschränkung nie technisch war. Ein LinkedIn-Post ist für Menschen geschrieben, die während der Arbeitszeit unter ihrer Jobbezeichnung browsen; derselbe Text landet auf Facebook vor Freunden, Hobbygruppen und Familienfotos — oft von denselben Menschen, in einer völlig anderen Stimmung.

Dieser Guide behandelt die Specs, die sich tatsächlich unterscheiden (die Falze, die Link-Vorschauen, die Formate, die es auf der anderen Seite nicht gibt), was wortwörtlich eingefügt falsch wirkt und den Workflow, um einen professionellen Post in einen Feed-nativen Facebook-Post zu verwandeln — von Hand oder einmal in SocialKit erstellt.

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LinkedIn vs Facebook: the spec deltas

Everything that changes between the two composers, side by side.

LinkedInFacebook spec mapping. Limits last verified June 2026; platforms change these quietly, so check the composer when in doubt.
SpecLinkedIn (from)Facebook (to)
Primary canvas1200 × 1200 px · 1:1 (post)1080 × 1350 px · 4:5 (post)
Caption limit3,000 characters (feed truncates after roughly the first 200)63,206 characters (feed truncates after a few lines with “See more”)
Video lengthNative video up to roughly 10–15 minutes depending on where you uploadLong feed uploads supported (hours); Facebook Reels are far shorter — check the composer for your account’s cap
Hashtags3–5 professional tags is the convention; more reads spammySupported but lightly used — one or two at most reads native on Facebook
Sichtbar vor dem Falz~210 Zeichen Desktop / ~140 Smartphone vor «…mehr anzeigen»~477 Zeichen Desktop / ~125 Smartphone vor «Mehr anzeigen»
Link-Vorschau-Karte1200 × 627 px (1.91:1) aus den Metadaten der Seite1200 × 630 px (1.91:1) aus dem og:image der Seite
Native Long-Form-FormateArtikel, Newsletter, Dokument-Posts (PDF)Schlichte lange Posts; kein Dokument-Format — nutze Fotos oder Video

The good news

What transfers cleanly

  • Jedes Zeichen, mit Platz im Überfluss: Ein maximal ausgereizter 3.000-Zeichen-Post von LinkedIn nutzt unter 5% von Facebooks 63.206-Zeichen-Kontingent — das ist eine der wenigen Routen, auf denen die Länge nie das Problem ist.
  • Die Zeilenumbruch-Struktur: Beide Plattformen erhalten Leerzeilen, sodass der Kurz-Absatz-Rhythmus, der auf LinkedIn funktioniert, intakt hinüberkommt.
  • Bilder: Ein 1200 × 1200 px großes LinkedIn-Quadrat wird auf Facebook sauber angezeigt, und beide Feeds zeigen 4:5-Hochformat (1080 × 1350 px) unbeschnitten — ein einziger gestalteter Master bedient beide.
  • Video, großzügig: LinkedIns native Uploads (etwa 10–15 Minuten) passen bequem in Facebooks Long-Form-Video-Unterstützung, sodass in dieser Richtung kein Neuschnitt nötig ist.
  • Link-Vorschauen, fast identisch: Beide rendern eine Karte aus den Metadaten der Zielseite in nahezu identischen Größen (1200 × 627 px auf LinkedIn, 1200 × 630 px auf Facebook) — wenn dein og:image einmal korrekt gesetzt ist, funktioniert es auf beiden.

The fine print

What breaks in transit

  • Die Falz-Rechnung dreht sich auf dem Smartphone um: LinkedIn schneidet bei etwa 210 Zeichen auf dem Desktop und ~140 auf dem Smartphone ab; Facebook zeigt ~477 auf dem Desktop, aber nur ~125 auf dem Smartphone — dort, wo die meiste Facebook-Zeit verbracht wird, hat dein Hook weniger Platz als noch auf LinkedIn.
  • Das professionelle Register: «Mit Freude verkünden wir» und die Unternehmensstimme in der dritten Person lesen sich wie Werbung in einem Feed voller persönlicher Updates. Die Idee überträgt sich; die LinkedIn-Eigenheiten meist nicht.
  • Dokument-Posts (PDF): LinkedIns durchwischbare Karussells haben kein Facebook-Feed-Äquivalent — wandle die Seiten in einen Multi-Foto-Post um (Facebook kachelt sie, das erste Foto am größten) oder in ein kurzes Video.
  • Hashtag-Konventionen: 3–5 professionelle Tags sind LinkedIns Norm; auf Facebook werden Hashtags zwar unterstützt, aber sparsam genutzt — ein oder zwei höchstens wirken nativ, und ein Tag-Block wirkt wie crossposteter Ballast.
  • @Erwähnungen: LinkedIn-Erwähnungen lösen sich zu professionellen Profilen und Unternehmensseiten auf; auf Facebook kannst du nur Seiten und Freunde markieren, sodass die meisten Kolleg-Erwähnungen zu schlichten Namen werden.
  • Der Job des Publikums: Auf Facebook netzwerkt niemand. Posts, die als Karriere-Lektionen oder B2B-Angebote gerahmt sind, brauchen dort meist einen Existenzgrund — eine Geschichte, eine Frage, einen lokalen Bezug — sonst wird daran vorbeigescrollt.

Step by step: by hand vs with SocialKit

The manual way

  1. Wähle die LinkedIn-Posts mit Leben außerhalb der Arbeit: Geschichten, Meilensteine, Behind-the-Scenes-Material und alles mit menschlichem Bezug reist gut; Org-Chart-News nicht.
  2. Schreibe die ersten ~125 Zeichen für Facebooks Smartphone-Falz neu — der Hook muss noch früher landen als auf LinkedIns Desktop-Feed.
  3. Wechsle das Register: erste Person, einfachere Worte, kürzere Sätze. Verlags-Studien berichten seit Langem, dass kurze Facebook-Posts tendenziell mehr Engagement erzielen als lange, also ziehe das Kürzen dem Aufblähen vor.
  4. Tausche das Mobiliar aus: Reduziere den Tag-Block auf einen Hashtag oder keinen, ersetze LinkedIn-Erwähnungen durch Facebook-Seiten-Tags oder schlichte Namen und wandle jeden Dokument-Post in Fotos oder Video um.
  5. Lade die Medien nativ erneut hoch und prüfe die Link-Vorschau — beide Plattformen lesen dasselbe og:image, aber wenn das Visuelle zählt, poste das Bild nativ und setze den Link in den Text oder den ersten Kommentar.
  6. Plane für Abende und Wochenenden statt deinen LinkedIn-Arbeitszeit-Slot zu spiegeln — und lass dann deine eigene Analytik es verfeinern.

With SocialKit — compose once, customize per network

  1. Erstelle einmal in SocialKit mit ausgewähltem LinkedIn und Facebook — dieselben Medien, zwei Text-Varianten auf einem Bildschirm.
  2. Passe pro Netzwerk an: Behalte das strukturierte LinkedIn-Original und gib der Facebook-Variante eine wärmere erste Zeile, weniger Hashtags und eine Frage, die zu Kommentaren einlädt.
  3. Plane jede in ihr eigenes Zeitfenster — LinkedIn in den Arbeitstag, Facebook in die Freizeit deines Publikums — aus demselben Editor.
  4. Lass SocialKit beide veröffentlichen und vergleiche die Ergebnisse in seiner Analytik, um zu lernen, welche Themen das doppelte Posten überhaupt verdienen.
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Pro tips

Tip 1

Führe mit der Person, nicht dem Unternehmen: Dieselbe Ankündigung, auf LinkedIn als «was wir ausgeliefert haben» gerahmt, funktioniert auf Facebook meist besser als «was ich beim Ausliefern gelernt habe» — identische Fakten, anderer Protagonist.

Tip 2

Achte darauf, wo dein Facebook-Publikum tatsächlich ist: Bei vielen B2B-Themen steckt es in Gruppen, nicht im Feed. Eine gekürzte, dialogische Version deines LinkedIn-Posts, in einer passenden Gruppe angeboten (wo die Regeln es erlauben), reist oft weiter als der Seiten-Post.

Tip 3

Hab keine Angst vor kurz: 3.000 Zeichen einzufügen, weil das Feld 63.206 akzeptiert, ist der klassische Fehler in dieser Richtung. Wenn die Facebook-Version aus drei Sätzen und einem Foto besteht, ist das ein Feature.

FAQ

LinkedIn → Facebook questions

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Kann ich denselben Inhalt auf LinkedIn und Facebook posten?

Technisch immer — Facebooks 63.206-Zeichen-Limit schluckt jeden LinkedIn-Post ganz, und beide Feeds nehmen dieselben Bilder und Videos. Praktisch lesen die Zielgruppen in verschiedenen Modi: Dieselbe Person, die deinen Post auf LinkedIn professionell aufgenommen hat, ist auf Facebook für persönliche Updates. Die meisten Crosspostenden behalten die Substanz und schreiben das Register neu.

Wird mein LinkedIn-Post auf Facebook abgeschnitten?

Nie abgewiesen und nie gekürzt — aber er wird gefaltet. Facebook klappt Posts hinter «Mehr anzeigen» bei etwa 477 Zeichen auf dem Desktop und rund 125 auf dem Smartphone zusammen, sodass dein sichtbares Fenster auf dem Handy tatsächlich kleiner ist als auf LinkedIn. Setze den Hook in den ersten Satz und behandle alles danach als optional.

Was passiert mit LinkedIn-Dokument-Posts (PDF) auf Facebook?

Dort existieren sie nicht. Die nächstliegenden Umwandlungen sind ein Multi-Foto-Post — Facebook kachelt die Bilder mit dem ersten am größten, also führe mit der Titelseite — oder ein kurzes Video, das durch die Seiten blättert. Bei textlastigen Dokumenten schlägt ein schlichter Post mit den Kernpunkten oft beides.

Wie viele Hashtags sollte ich auf Facebook vs. LinkedIn verwenden?

Auf LinkedIn ist die gängige Konvention, 3–5 spezifische professionelle Tags ans Ende des Posts zu setzen. Auf Facebook werden Hashtags unterstützt, sind aber kulturell randständig — ein oder zwei höchstens wirken nativ, und viele starke Seiten verwenden keine. Keine der Plattformen veröffentlicht eine Ranking-Regel dazu, also behandle das als Konvention, nicht als Gesetz.

Post to LinkedIn and Facebook in one go

Compose once, customize the caption per network, and let SocialKit publish to LinkedIn, Facebook, and 9 more platforms on schedule — no re-uploading, no copy-paste.

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