Von LinkedIn zu Facebook sieht auf dem Papier nach dem einfachsten Crosspost aus: Das Textbudget bläht sich von 3.000 Zeichen auf 63.206 auf, also kann unmöglich etwas abgeschnitten werden, und beide Feeds nehmen problemlos dieselben Bilder und Videos. Der Haken ist, dass die Beschränkung nie technisch war. Ein LinkedIn-Post ist für Menschen geschrieben, die während der Arbeitszeit unter ihrer Jobbezeichnung browsen; derselbe Text landet auf Facebook vor Freunden, Hobbygruppen und Familienfotos — oft von denselben Menschen, in einer völlig anderen Stimmung.
Dieser Guide behandelt die Specs, die sich tatsächlich unterscheiden (die Falze, die Link-Vorschauen, die Formate, die es auf der anderen Seite nicht gibt), was wortwörtlich eingefügt falsch wirkt und den Workflow, um einen professionellen Post in einen Feed-nativen Facebook-Post zu verwandeln — von Hand oder einmal in SocialKit erstellt.
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Everything that changes between the two composers, side by side.
| Spec | LinkedIn (from) | Facebook (to) |
|---|---|---|
| Primary canvas | 1200 × 1200 px · 1:1 (post) | 1080 × 1350 px · 4:5 (post) |
| Caption limit | 3,000 characters (feed truncates after roughly the first 200) | 63,206 characters (feed truncates after a few lines with “See more”) |
| Video length | Native video up to roughly 10–15 minutes depending on where you upload | Long feed uploads supported (hours); Facebook Reels are far shorter — check the composer for your account’s cap |
| Hashtags | 3–5 professional tags is the convention; more reads spammy | Supported but lightly used — one or two at most reads native on Facebook |
| Sichtbar vor dem Falz | ~210 Zeichen Desktop / ~140 Smartphone vor «…mehr anzeigen» | ~477 Zeichen Desktop / ~125 Smartphone vor «Mehr anzeigen» |
| Link-Vorschau-Karte | 1200 × 627 px (1.91:1) aus den Metadaten der Seite | 1200 × 630 px (1.91:1) aus dem og:image der Seite |
| Native Long-Form-Formate | Artikel, Newsletter, Dokument-Posts (PDF) | Schlichte lange Posts; kein Dokument-Format — nutze Fotos oder Video |
The good news
The fine print
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Tip 1
Führe mit der Person, nicht dem Unternehmen: Dieselbe Ankündigung, auf LinkedIn als «was wir ausgeliefert haben» gerahmt, funktioniert auf Facebook meist besser als «was ich beim Ausliefern gelernt habe» — identische Fakten, anderer Protagonist.
Tip 2
Achte darauf, wo dein Facebook-Publikum tatsächlich ist: Bei vielen B2B-Themen steckt es in Gruppen, nicht im Feed. Eine gekürzte, dialogische Version deines LinkedIn-Posts, in einer passenden Gruppe angeboten (wo die Regeln es erlauben), reist oft weiter als der Seiten-Post.
Tip 3
Hab keine Angst vor kurz: 3.000 Zeichen einzufügen, weil das Feld 63.206 akzeptiert, ist der klassische Fehler in dieser Richtung. Wenn die Facebook-Version aus drei Sätzen und einem Foto besteht, ist das ein Feature.
FAQ
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Technisch immer — Facebooks 63.206-Zeichen-Limit schluckt jeden LinkedIn-Post ganz, und beide Feeds nehmen dieselben Bilder und Videos. Praktisch lesen die Zielgruppen in verschiedenen Modi: Dieselbe Person, die deinen Post auf LinkedIn professionell aufgenommen hat, ist auf Facebook für persönliche Updates. Die meisten Crosspostenden behalten die Substanz und schreiben das Register neu.
Nie abgewiesen und nie gekürzt — aber er wird gefaltet. Facebook klappt Posts hinter «Mehr anzeigen» bei etwa 477 Zeichen auf dem Desktop und rund 125 auf dem Smartphone zusammen, sodass dein sichtbares Fenster auf dem Handy tatsächlich kleiner ist als auf LinkedIn. Setze den Hook in den ersten Satz und behandle alles danach als optional.
Dort existieren sie nicht. Die nächstliegenden Umwandlungen sind ein Multi-Foto-Post — Facebook kachelt die Bilder mit dem ersten am größten, also führe mit der Titelseite — oder ein kurzes Video, das durch die Seiten blättert. Bei textlastigen Dokumenten schlägt ein schlichter Post mit den Kernpunkten oft beides.
Auf LinkedIn ist die gängige Konvention, 3–5 spezifische professionelle Tags ans Ende des Posts zu setzen. Auf Facebook werden Hashtags unterstützt, sind aber kulturell randständig — ein oder zwei höchstens wirken nativ, und viele starke Seiten verwenden keine. Keine der Plattformen veröffentlicht eine Ranking-Regel dazu, also behandle das als Konvention, nicht als Gesetz.
Compose once, customize the caption per network, and let SocialKit publish to LinkedIn, Facebook, and 9 more platforms on schedule — no re-uploading, no copy-paste.
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