Quick definition
SoLoMo steht für Social, Local und Mobile — ein Marketingansatz, der soziales Teilen, lokale Relevanz und mobile-first-Auslieferung verbindet, um Menschen zu erreichen.
SoLoMo ist ein Kofferwort aus Social, Local und Mobile — drei Trends, die Anfang der 2010er-Jahre zusammenliefen, als Smartphones soziale Netzwerke und Standortdienste in jede Hosentasche brachten. Die Idee ist, dass diese Kräfte am stärksten sind, wenn sie kombiniert werden: eine Person, die auf einem mobilen Gerät surft, sich in der Nähe eines physischen Ortes befindet und das Gefundene sofort mit ihrem sozialen Netzwerk teilen kann. SoLoMo beschreibt Marketing, das um diese Schnittstelle herum aufgebaut ist, statt jeden Kanal getrennt zu behandeln. Es gewann an Bedeutung, als Marken erkannten, dass sich mobile Nutzer anders verhielten als Desktop-Nutzer — mit lokaler Suchabsicht, schnellem Handeln und der Erwartung reibungsloser Erlebnisse, die an ihren physischen Aufenthaltsort gebunden sind.
Auf sozialen Plattformen zeigt sich SoLoMo durch mit Geotags versehene Beiträge, Standort-Sticker in Storys, Check-ins und lokal ausgerichtete Inhalte. Ein Café könnte ein mobil optimiertes Reel posten, das mit seinem Stadtviertel getaggt ist, und so Follower in der Nähe ermutigen, vorbeizukommen und eigene Geotag-Fotos zu teilen. Funktionen wie standortbasierte Hashtags, Kartenentdeckung und die „in der Nähe“-Suche setzen alle auf die SoLoMo-Logik. Da das meiste soziale Surfen heute auf dem Handy stattfindet, ist nahezu jede Social-Kampagne standardmäßig mobil — der bewusste Teil besteht darin, lokale Relevanz und soziale Teilbarkeit hinzuzufügen, damit Inhalte Menschen zum Handeln bewegen, die physisch nah genug sind, um zu konvertieren.
Für Marken mit physischer Präsenz ist SoLoMo eine praktische Linse, um Inhalte zu priorisieren: Ist dieser Beitrag auf einem Handy leicht zu konsumieren, für einen bestimmten Ort relevant und wert, geteilt zu werden? Lokale Unternehmen profitieren am meisten, da Laufkundschaft und Social Proof sich gegenseitig verstärken. Selbst rein digitale Marken übernehmen die mobile-first- und Social-Sharing-Hälften. Das Konzept ist zur Selbstverständlichkeit gereift — mobile-first-Design und Standortbewusstsein sind heute Grunderwartungen statt einer neuartigen Strategie — doch die drei Kräfte gemeinsam zu benennen, hilft Teams weiterhin, Kampagnen zu gestalten, die zum tatsächlichen Verhalten der Menschen am Handy passen.
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FAQ
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