Quick definition
Crowdsourcing bündelt Ideen, Inhalte oder Lösungen aus einem großen öffentlichen Publikum statt aus einem internen Team – oft über Social Media.
Crowdsourcing verteilt eine Aufgabe oder Frage an eine große, offene Gruppe – oft die Öffentlichkeit oder eine engagierte Community – statt sie intern zuzuweisen. Der Begriff, den Jeff Howe 2006 in einem Wired-Artikel geprägt hat, umfasst ein breites Spektrum: eine Marke, die Follower bittet, einem neuen Produkt einen Namen zu geben; ein Start-up, das Nutzer um Bug-Reports bittet; ein Wikipedia-Artikel, der von Tausenden von Beitragenden gemeinsam aufgebaut wird; und eine Marke, die Kunden-Fotos als Kampagnen-Creative nutzt. Was sie verbindet, ist die Verschiebung der Beitragsleistung von einem geschlossenen Team zu einer offenen Menge.
Social-Plattformen sind zweckgebaute Infrastruktur für Crowdsourcing. Ein einziger Post kann Antworten von Tausenden von Followern einholen; eine Hashtag-Challenge kann nutzererstellten Content in einem Maßstab generieren, den kein Produktionsbudget replizieren könnte. Crowdsourcing auf Social Media erzeugt außerdem einen Nebeneffekt: Das Stellen von Fragen signalisiert, dass die Marke den Input ihrer Community wertschätzt, was die Beziehung vertieft. Die Menge, die zum Produktnamen oder Kampagnenkonzept beigetragen hat, hat ein Interesse daran, es erfolgreich zu sehen.
Ein Getränkeunternehmen möchte einen neuen Geschmack auf den Markt bringen. Statt einer Fokusgruppe führt es über vier Wochen Instagram-Posts eine Umfrageserie durch – zuerst wird nach der Geschmacksfamilie gefragt, dann nach der konkreten Option, dann nach dem Flaschendesign. Mehr als 12,000 Antworten kommen zusammen; der gewählte Geschmack wird als "der, für den ihr gestimmt habt" gelauncht, und der Ankündigungs-Post generiert organische Shares von Teilnehmenden. Die Produktforschung hat gleichzeitig als Community-Engagement-Kampagne funktioniert.
Definiere, was du von der Menge willst, bevor du fragst: Ideen, Stimmen, Content oder Validierung? Pass das Format dem Ziel an – Umfragen für Präferenzen, offene Kommentar-Prompts für Ideen, Hashtag-Challenges für Nutzer-Content. Miss Antwortvolumen und Ergebnisqualität getrennt voneinander. Schließe den Kreis immer öffentlich – teile, wozu der Input der Menge geführt hat, sonst sinkt die Beteiligung bei zukünftigen Anfragen. Sichtbare Weiterführung ist das, was echten Community-Input von hohlem Interaktionsfischen unterscheidet.
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FAQ
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