Quick definition
Der Sentiment-Score beziffert, wie Menschen in Social Media über deine Marke fühlen
Der Sentiment-Score verdichtet die Stimmung der Social-Konversation über dich zu einer Zahl. Erwähnungen werden als positiv, negativ oder neutral klassifiziert — von Sprachmodellen in Listening-Tools oder bei kleinem Umfang von Menschen — und der Score wird üblicherweise als Netto-Sentiment berechnet: (positiv − negativ) ÷ Erwähnungen gesamt, oder als positiver Anteil der wertenden Erwähnungen. Es gibt keine einheitliche Standardformel, also bedeutet ein Score nur etwas zusammen mit seiner Methode.
Volumenmetriken zählen Aufmerksamkeit; Sentiment benotet sie. Ein Erwähnungs-Peak kann ein Produkterfolg oder ein Abrechnungsskandal sein, und Share of Voice allein kann dir nicht sagen, was davon. Laufend getrackt funktioniert Sentiment als Frühwarnsystem — ein plötzlicher Negativausschlag geht oft einer Support-Ticket-Welle oder einem Presse-Zyklus voraus — und auf lange Sicht zeigt es dir, ob die Konversation, die dein Content und dein Service erzeugen, auch die ist, die du willst.
Ein Monat bringt 500 Markenerwähnungen: 230 positiv, 120 negativ, 150 neutral. Das Netto-Sentiment ist (230 − 120) ÷ 500 × 100 = +22. Im nächsten Monat springen die Erwähnungen auf 800 — doch der Score fällt auf +6, wobei sich die Negativen rund um eine Preisänderung häufen. Volumen hoch, Zustimmung runter: eine Divergenz, die unsichtbar ist, wenn du nur Erwähnungen zählst, und genau das, wofür der Score existiert.
Social-Listening-Tools klassifizieren Erwähnungen in großem Umfang; ohne eins nimmst du manuell Stichproben — ein festes Zeitfenster, dieselben Netzwerke, jeden Monat dieselben Regeln. Prüfe automatische Labels stichprobenartig: Sarkasmus, Slang und gemischte Gefühle („liebe das Produkt, hasse den Preis“) führen Klassifizierer regelmäßig in die Irre, also behandle die Tool-Ausgabe als ungefähr statt exakt. Und handle nach den Treibern, nicht nach der Schlagzahl — lies das Negativ-Cluster, finde das wiederkehrende Thema, behebe das, worauf es zeigt.
Where SocialKit fits
SocialKit macht keine Sentiment-Analyse — das ist die Aufgabe spezialisierter Listening-Tools — aber Kalender und plattformspezifische Anpassung geben dir volle Kontrolle über den Ton, den du veröffentlichst, also über die Hälfte des Marken-Sentiments, die ganz dir gehört.
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FAQ
Quick answers to the questions people ask most about this term.
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